„Parteipolitik gegen den Stiftungspräsidenten“

Stiftungspräsident Dr. Gert Hoffmann und Direktor Tobias Henkel sehen sich teils massiver Kritik ausgesetzt.

Foto: Peter Sierigk

Stiftungspräsident Dr. Gert Hoffmann und Direktor Tobias Henkel sehen sich teils massiver Kritik ausgesetzt. Foto: Peter Sierigk

Zu „Rüffel für den Rechnungshof“ vom 9 Juni: Die Aussagen von Herrn Pantazis sind typisch für seine Partei, die SPD. Auch bei ihm geht es zunächst um die Partei und dann um die Sache an sich, anders ist seine Polemik gegen den Präsidenten der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Herrn Dr. Hoffmann, nicht zu erklären. Wenn Herr Pantazis ernsthafte Ausschweifungen sucht, muss er gar nicht lange suchen, sondern sich lediglich an seine Parteigenossen Peter Hartz und Klaus Volkert erinnern. Diese Herren können ihm bei diesem Thema sicherlich ausführlich Auskunft geben!

Andreas Niehaus, Braunschweig

Viele Ausgaben sind tatsächlich fragwürdig

Zu „Rechnungshof rügt Stiftung für ,unangemessene Ausgaben’“ vom
8. Juni:

Wenn man den Bericht des Landesrechnungshofes verständig liest, muss es absurd erscheinen, ihn mit einem „Kleinhalten“ braunschweigischer Belange abzutun. Vielmehr muss man zu dem Schluss kommen, dass er eine schallende Ohrfeige sowohl für den Direktor als auch den Präsidenten ist. Das kritisierte Handeln der Stiftung ist ganz besonders unverständlich, weil schon der davor erstattete Bericht des Rechnungshofes zu ähnlichen Schlussfolgerungen kam.

Es ist doch völlig verständlich, wenn der Rechnungshof die Teilnahme der Stiftungsmannschaft an „Tagungsklausuren“ wie dem Besuch einer Event-Kochschule oder dem einer Schokoladenfabrik beanstandet. Allein die Durchführung der Tagungsklausuren verursachte Kosten in Höhe von 6000 Euro? Auch die Dienstreisen nach Riga, Kopenhagen und so weiter können kaum mit dem Zweck der Stiftung in Verbindung gebracht werden. Und wenn dabei die über Kreditkarte vorfinanzierten Kosten erst nach 18 Monaten abgerechnet wurden, ist das für den Normalbürger absolut unverständlich. Ebenso unverständlich ist, dass anlässlich eines runden Geburtstags des Präsidenten eine Feier durch die Stiftung veranstaltet wurde, an der nur geladene Gäste teilgenommen haben, die aber 4400 Euro kostete. Verständlich auch, dass ein 50 000 Euro teures Sommerfest nebst Herstellung eines Bienenhauses beanstandet wurde. Völlig unverständlich ist aber auch, dass dies alles unter den Augen einer im Stiftungsrat sitzenden Abteilungsleiterin des Kultusministeriums geschah, das die Rechtsaufsicht über die Stiftung führt.

Uwe Kampfer, Braunschweig

Verwaltungsausgabensind zu hoch

Zum Leserbrief „Lächerliche Attacke aus Hannover“ vom 9. Juni:

Ich glaube nicht an eine Attacke aus Hannover. Der Herr Stiftungspräsident mit seinem Mitarbeiterstab hält Hof, die Verwaltungsausgaben sprechen für sich.

Günter Kapke, Braunschweig

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